Der rechte Seitenstreifen neben der Fahrbahn ist für die Verkehrssicherheit enorm wichtig. Er dient als Haltemöglichkeit bei Pannen. Dennoch sind viele Autofahrer unsicher, wann der Seitenstreifen wie genutzt werden darf. Das Überholen und konstante Fahren auf dem Seitenstreifen ist meist nicht gestattet. Deshalb heißt er auch Standstreifen. Sie fragen sich: Wozu darf der rechte Seitenstreifen benutzt werden? Hier erfahren Sie es.
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Sie fragen sich, was für einen Zweck der Seitenstreifenbereich hat? Dann ist es wichtig, den Aufbau der ganzen Straße im Querschnitt zu überblicken und die ganze Breite der Straße zu sehen. Die Straße besteht aus einem Fahrstreifen für die Fahrt. Die Breite der Straße ist je nach Straßentyp fest definiert. Am Rand des Fahrstreifens gibt es den Fahrbahnrand, der die Grenze zum Seitenstreifen markiert.
Daneben gibt es das Bankett der Straße, das die Straße stabilisieren soll. Und es gibt die Ablaufrinne mit Pflaster. Die Ablaufrinne mit Pflaster neben dem Parkstreifen. Über die Ablaufrinne mit Pflaster soll das Oberflächenwasser vom Fahrstre
ifen, dem Fahrbahnrand und dem Parkstreifen ablaufen. Die Ablaufrinne am Pflaster verhindert Aquaplaning. Deshalb ist die Ablaufrinne am Pflaster wichtig. Im Querschnitt der Straße betrachtet, hat jeder Teil seine eigene Funktion - auch das Bankett der Straße. Achten Sie beim Seitenstreifen, am Bankett der Straße und an den anderen Bereichen auf diesen Aufbau.
Eine Definition zum Seitenstreifen findet sich in §12 Absatz 4 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVo). Nach dieser dient er nicht als Fahrtfläche, sondern ist als Notfall-Parkstreifen angelegt. Die StVO legt fest, dass dieser zum Halten genutzt werden kann. Beispielsweise bei Pannen. Das Befahren bei Staus ist gestattet. Sie dürfen nur halten. Und wenn Sie Halten, brauchen Sie einen Grund. Es sollte also beispielsweise eine Panne vorliegen oder einen Sicherheitsgrund geben, dass Sie das Auto anhalten.
Typischerweise finden sich solche Seitenstreifen rechts vom Fahrstreifen auf Autobahnen, Kraftfahrtstraßen und vereinzelt auf Landstraßen. Es kann ein befestigter Seitenstreifen oder ein nicht befestigter Seitenstreifen sein. Was ist ein befestigter Seitenstreifen? Befestigter Seitenstreifen bedeutet, dass es Straßenpflaster gibt. Seitenstreifen kann es innerorts geben. Wo es keine Befestigung gibt, spricht man vom Bankett der Straße.
Generell bietet wie üblich die Abgrenzung zum Fahrstreifen eine Orientierung: Wo eine durchgezogene Linie vorliegt, dürfen Sie nur mit einem Grund dort halten oder parken. Achten Sie auf den Querschnitt und die Breite der Straße. Der Autobahnseitenstreifen wird als Pannenstreifen oder Notfallstreifen bezeichnet. Die Bezeichnung Parkstreifen oder Parkstreifen Landstraße mag verwirrend sein, da es, wie erwähnt, einen Grund braucht, wenn Sie darauf parken.
Der rechte Seitenstreifen innerorts ist oftmals ein befestigter Seitenstreifen mit Bankett rechts der Straße. Falls es einen gestrichelten Streifen auf der Fahrbahn gibt oder die Fläche als Parkmöglichkeit gekennzeichnet ist, haben Sie es mit einem klassischen Parkstreifen zu tun. In welchen Fällen dürfen Sie auf dem rechten Fahrstreifen nicht parken? Sobald der Streifen dagegen mit einer durchgezogenen Linie von der Fahrbahn getrennt wird, dürfen Sie nicht unbegründet parken.
Manche Landstraßen und viele befahrene Straßen, die in einen Ort hineinführen, haben einen Parkstreifen oder einen Parkstreifen Landstraße. Sehen wir uns den Querschnitt an. Auf diesen Straßen bildet diese Fläche rechts vom Fahrbahnrand die einzige Haltemöglichkeit. Außerorts ist Ihnen das Parken mit einem Grund dort erlaubt. Eine besondere Regel sollten Sie zum Parkstreifen Landstraße noch kennen: Falls sich auf dem Standstreifenbereich Schienen finden sollten, dürfen Sie nicht parken. Ansonsten könnten sie heranfahrenden Schienenfahrzeugen den Weg versperren.
Was darf man auf dem Seitenstreifen und wann darf man den Seitenstreifen benutzen? Es gibt eine Reihe von Gründen, die eine Nutzung erlauben. Der wichtigste besteht darin, dass Ihr Auto eine Panne hat oder die Technik Ihnen einen sofortigen Stopp der Fahrt empfiehlt. Ein weiterer Grund wäre das Halten, um einem Krankenwagen auszuweichen, der durch eine Rettungsgasse fährt. Das Ausweichen vor anderen heranrasenden Gefahren auf diese Breite der Straße ist gestattet.
Falls es auf der Fahrbahn stark regnet oder die Sicht durch zu viel Nebel unklar ist und Sie sicher halten und warten möchten, können Sie den Seitenstreifenbereich nutzen. Beachten Sie allerdings, dass Sie dort nur halten dürfen. Sobald Sie das Fahrzeug in Bewegung setzen, müssen Sie zurück auf die Fahrbahn fahren und den Seitenstreifen mit der Breite der Straße wieder verlassen.
Benutzen dürfen Sie den Seitenstreifen zum Parken sobald die Polizei Sie dazu anweist. Falls Sie Hilfe von der Polizei in Anspruch nehmen möchten, eine Notfallsituation vorliegt oder es ein Problem mit einer Baustelle gibt, dürfen Sie den Fahrbahnrand nutzen. Schließlich dürfen Sie den Seitenstreifen noch zum vorübergehenden Befahren benutzen, falls eine Baustelle, Reinigungsarbeiten oder Unfälle auf der Fahrbahn Sie dazu zwingen.
Auf einem abgetrennten Seitenstreifen dürfen Sie nicht einfach grundlos parken und ihn wahllos als Parkstreifen nutzen. Er dient der Sicherheit und nicht als Parkmöglichkeit. Sie fragen sich, ob auf dem Seitenstreifen das Parken grundsätzlich erlaubt oder verboten ist? Was ist ein Seitenstreifen innerorts? Generell ist es Ihnen innerorts auf Parkstreifen und Parkplätzen erlaubt, das Fahrzeug abzustellen. Falls die Fläche neben dem Fahrbahnrand mit einer durchgezogenen Linie abgetrennt wird oder es Schilder gibt, die Ihnen das Parken erlauben, können Sie das Fahrzeug abstellen. Achten Sie darauf, dass Sie beim Parken die Fahrbahn nicht blockieren. Andernfalls wird Ihr Auto zum Risiko für den nachfolgenden Verkehr.
Auf Autobahnen dürfen Sie ohne Grund nicht auf dem Seitenstreifen parken. Wo Schienen liegen oder ein abgesenkter Bordstein eine Ausfahrt markiert, dürfen Sie nicht parken. Sie sollten den gesamten Querschnitt der Straße und nicht allein den Parkstreifen beachten.
Es gibt einige Sonderfälle und Situationen, die Sie kennen sollten. Einige Verkehrsschilder gestatten es Ihnen, am Seitenstreifen zu parken und den Seitenstreifen zu befahren. Das sind die viereckigen Schilder mit weißen Pfeilen und blauem Hintergrund (VZ 223.1, 223.2, 223.3).
Eine häufige Frage: Darf man bei Stau auf dem Standstreifen zur Ausfahrt fahren? Die Antwort darauf ist eindeutig. Es ist Ihnen nicht erlaubt, diesen als Fahrtmöglichkeit zu nutzen. Das hat damit zu tun, dass ansonsten jeder dorthin ausweichen würde. Außerdem würden Sie rechts überholen. Das erlaubt die Straßenverkehrsordnung nicht. Wenn Sie am Standstreifen überholen, gibt es eine Strafe.
Grundsätzlich verboten ist das Überholen und Fahren aus dem Standstreifenbereich auch, weil sie dadurch die Nutzung als Sicherheitszone behindern. Im Querschnitt der Straße hat der Seitenstreifen die Funktion einer Sicherheitszone. Die Standstreifen überholen Strafe kann sehr teuer werden. Der Gesetzgeber sieht je nach Situation und Verkehrsgefährdung eine unterschiedlich hohe Standstreifen überholen Strafe vor. Was gilt nun für die falsche Nutzung des Seitenstreifens in dieser Situation?
Falls man Sie beim Überholen auf dem Standstreifen erwischt, werden Bußgelder von mindestens 75 Euro und ein Punkt in Flensburg fällig. Mit dieser Standstreifen überholen Strafe müssen Sie mindestens rechnen. Wo Sie eine Gefährdung oder einen Sachschaden verursachen, kann die Standstreifen überholte Strafe deutlich teurer werden. Ein weiterer Sonderfall betrifft das Fahren mit besonders langsamen Fahrzeugen. Auf Landstraßen ist es Fahrern erlaubt, dafür den Seitenstreifen zu benutzen, damit der restliche Verkehr nicht gefährdet wird. Unter diesen Umständen können Sie den Bereich als Not-Parkstreifen der Landstraße nutzen.
Wozu darf der rechte Seitenstreifen benutzt werden? Die häufigste Prüfungsfrage ist die, wozu der Seitenstreifen benutzt werden darf und wann Sie am Seitenstreifen parken. Was ist hier zu beachten am Seitenstreifen? Hier ist die Antwort: Der Bereich dient zum Halten und Parken aus Sicherheitsgründen. Das ist Ihnen an befestigten Stellen und am Bankett der Straße erlaubt. Zum anderen wird es zum Befahren mit besonders langsamen Fahrzeugen benutzt. Dazu zählen Mofas, Kleinkrafträder und landwirtschaftliche Fahrzeuge. Zum Überholen darf er dagegen nicht benutzt werden.
Häufige Fehler in Theorieprüfung und Praxis: Oft gibt es die Frage, ob man im Stau über den Seitenstreifen vorzeitig zur nächsten Ausfahrt fahren darf. Was gilt in dieser Situation für die Nutzung des Seitenstreifen? Sie dürfen den Seitenstreifen dafür nicht nutzen. Es handelt sich um einen Pannenstreifen beziehungsweise Notfall-Parkstreifen und nicht um einen Fahrstreifen.
Sie fragen sich, warum der Seitenstreifen frei bleiben muss? Dafür gibt es einen wichtigen Grund: Im Querschnitt gesehen kommt ein befestigter Seitenstreifen neben dem Fahrbahnrand vor allem dort vor, wo die Fahrbahn mit hohem Tempo befahren werden kann. Er stellt eine Sicherheitszone dar und keine Fahrbahn! Die Risiken bei falscher Nutzung: Nachfahrende Fahrzeuge, die in eine Notsituation kommen, können nicht sicher ausweichen.
Sie fragen sich, wozu der rechte Seitenstreifen wirklich genutzt werden darf? Sie dürfen ihn als normaler Autofahrer nutzen, falls aus Sicherheitsgründen ein Halt am Fahrbahnrand geboten ist oder die Polizei oder ein Verkehrszeichen Sie dazu anweist. Auch bei Pannen und technischen Problemen ist Ihnen ein Halt gestattet.
Wie Sie Bußgelder und gefährliche Situationen vermeiden: Behalten Sie den gesamten Querschnitt der Straße im Blick. Wo sich am Fahrbahnrand eine durchgezogene Linie findet, dürfen Sie den Seitenstreifen rechts davon nur mit einem klaren Sicherheitsgrund nutzen und müssen dann anhalten.
Denken Sie immer daran, dass es sich hier nicht um eine Fahrbahn, sondern um einen Notfallstreifen handelt. Auch beim Parkstreifen der Landstraße müssen Sie die Gesamtsituation beachten - also alle Straßenbereiche und den laufenden Verkehr.